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"PING-Versteher" gesucht
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dl7awl



Anmeldedatum: 22.06.2003
Beiträge: 536
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BeitragVerfasst am: So Jul 31, 2005 12:53    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, wenn ich noch mal zum Thema zurückkehre...

Die grafisch aufbereiteten Ergebnisse des Ping-Tests werdet Ihr in Kürze zu sehen bekommen (falls es denn jemanden interessiert, aber sieht auf jeden Fall ganz hübsch aus...). Übrigens waren auch einige der weiter oben von mir genannten Daten noch fehlerbehaftet und sollten nicht für bare Münze genommen werden. Im Endeffekt sieht es doch nicht ganz so schlimm aus...

Zwar fehlt es nicht an längeren oder sogar extrem ausufernden Ping-Zeiten, aber diese haben doch einen so geringen prozentualen Anteil, dass ich gewisse Zweifel bekommen habe, ob das meine "Datenhänger" in der SSH-Situation hinreichend erklärt. Rein "aus dem Bauch raus" würde ich sagen, sie kommen dort prozentual häufiger vor.

Nun frage ich mich deshalb, ob ein Ping-Test überhaupt die richtige Entscheidung war, ob er also in Bezug auf die Probleme in der SSH-Situation überhaupt hinreichend repräsentativ und aussagekräftig ist. Zunächst dachte ich, wenn es ein Problem auf der Sat-Strecke gibt, muss es sich ja auch beim Ping-Test zeigen. Aber jetzt kommen mir Zweifel. Immerhin spielt sich Ping, wie Jörg ja schon erläutert hat, auf einer tieferen Protokollschicht ab als (z.B.) SSH. Wäre es nicht denkbar, dass auf den höheren Schichten noch "Hänger-Quellen" dazu kommen, die sich bei Pings gar nicht bemerkbar machen? Ich denke da z.B. an betreiberseitige Maßnahmen zum traffic shaping. Weiß jemand definitiv, auf welcher Protokollschicht sich solche Maßnahmen abspielen? Zugegeben, die Frage ist sehr speziell, aber vielleicht kann trotzdem jemand was dazu sagen...

Gruß, Manfred
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Henning



Anmeldedatum: 23.06.2003
Beiträge: 1541
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BeitragVerfasst am: So Jul 31, 2005 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hast Du mal nen paar Boxplots von den Daten gemacht um die Ausreisser anzuschauen?
Du könntest mit SPSS ja mal ein wenig Forecasting oder Korrelation / Regressionsanalysen starten.
(Grmpf...wieso musste ich Autos auswerten...Manfreds Ping-Problem wäre viel praxisnäher gewesen Wink)
---
Ansonsten würde ich eigentlich schon sagen, dass das Ergebnis über die "Ping-Prüfung" wenn vllt. auch nicht hinreichend genau, so aber zumind. ein Indikator für die Latenzzeit einer SSH Session ist.
Damit wären wir wieder bei SPSS und Statistik:
Es würd sich ja hier idealerweise mal ein Test für den Korrelationkoeffizienten anbieten...
Die Herausforderung wäre nur ein probates Mittel zu finden, was die Eingabeverzögerung des Terminals protokolliert.
Danach einfach 2 Zufallsstichproben ziehen und verwursten.

Manfred ich hoffe Du schämst Dich wenigstens ein bisschen meine Wirtschaftsinformatikerseite in den SEMESTERFERIEN aktiviert zu haben Very Happy
_________________
Hallooooo Spongebob!
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dl7awl



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Beiträge: 536
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 01, 2005 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

Henning hat Folgendes geschrieben:

Manfred ich hoffe Du schämst Dich wenigstens ein bisschen meine Wirtschaftsinformatikerseite in den SEMESTERFERIEN aktiviert zu haben Very Happy

Um ehrlich zu sein: nein!

Ich schäme mich aus ganz anderen Gründen: Als Psychologe müsste ich ja eigentlich selbst mit SPSS und Statistik auf Du und Du stehen - jedenfalls nach gängiger Lehrmeinung. Dem ist aber nicht so. Selbst die Tatsache, dass ich mein Studium bereits 1985, also in der EDV-Steinzeit abgeschlossen habe, entschuldigt da nur unzureichend; immerhin bestand die etablierte akademische Psychologie auch damals schon überwiegend aus Statistik. Aber ich habe diesen (pseudo)naturwissenschaftlichen Anspruch immer etwas skeptisch gesehen und das nur halbherzig mitgemacht, soweit es halt fürs Studium nötig war. Und das war ja am damaligen "linken" PI der Freien Universität (Ruhe in Frieden) ohnehin schon viel weniger als anderswo - wenngleich mir die dortige marxistische Orientierung auch nicht zusagte; die bis heute als bahnbrechend geltende Praxisintegration dafür umso mehr. Will sagen: Statistik mag für die sich in Details verlierende Forschung wichtig sein, insbesondere wenn man ansonsten "im Nebel stochert". Aber echte Menschenkenntnis erwächst daraus nicht, und um seelisch leidende Menschen wirklich verstehen und ihnen helfen zu können, braucht es gewiss ganz andere Qualifikationen, die meines Erachtens eher geistes- als naturwissenschaftlicher Art sind und durchaus auch ein "künstlerisches" Element enthalten sollten. Gleiches gilt für die Arbeit mit sogenannten "schwierigen" Kindern. Das war eher meine Richtung. Leider scheinen das aussterbende Aspekte zu sein, mit denen heute kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist, und die ein karrierebewusster Psychologe lieber für sich behalten sollte, da heute alles - u.a. unter dem Vorwand "Qualitätssicherung" - immer mehr operationalisiert, verflacht, vereinheitlicht, entpersönlicht und damit eben jenem Zeit(un)geist angepasst wird, der auch zur Entstehung besagter seelischer Leiden beiträgt...

Aber ich schweife schon wieder ab... Um zum Thema zurück zu kehren: ich werde noch heute die grafisch aufbereiteten Ergebnisse auf einer inoffiziellen Webseite präsentieren; es hat wirklich einige sehr interessante Aspekte. Ich werde dort auch die Rohdaten in Form einer Excel-kompatiblen CSV-Datei zur Verfügung stellen. Du darfst Dich dann gern damit austoben... Wink

Schöne Grüße,

Manfred
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dl7awl



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Beiträge: 536
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BeitragVerfasst am: Di Aug 02, 2005 02:56    Titel: Antworten mit Zitat

Nun denn, wie angedroht hier die Ergebnispräsentation: http://pingtest.internetueberall.de

(Es ist eine Schande, irgendwas mache ich falsch. Warum handelt es sich nicht um ein hochdotiertes bezahltes Gutachten? Oder bringt mir wenigstens, wie es anderen auch schon mit weniger Aufwand gelungen ist, einen Doktortitel ein??? Kopf gegen Wand )


Ach ja, noch was: der Zugriff auf die (derzeit noch) inoffizielle Seite erfordert ein Passwort, da ich derzeit aus bestimmten Gründen die Seite (noch) nicht wirklich öffentlich machen will. Interessierte können aber gern anfragen...
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