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Wo wird das mounten des Rootfilesystems bestimmt

 
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AndyG



Anmeldedatum: 29.06.2003
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BeitragVerfasst am: Mi Apr 27, 2005 14:57    Titel: Wo wird das mounten des Rootfilesystems bestimmt Antworten mit Zitat

Hallo,
Frage steht ja oben!

Hintergrund:
Ich habe mal einfach meine eigene Linuxdistribution zusammengestellt.
Zur Zeit läuft sie auf einer Diskette.

Ich habe also einen eigenen Kernel kompiliert, ein eigenes Rootfs erstellt und gepackt und Syslinux als Bootloader installiert. Innerhalb des Rootfs ist busybox installiert.

Das System erstellt beim booten eine Ramdisk und entpackt dorthinein das rootfs und startet den Init Prozess.
Das klappt auch alles, naja nach ein paar Schwierigkeiten, sehr gut Smile

Nur eins, das Fliesystem wird nur "readonly" gemountet und ich weiß nicht wie ich das abstellen kann, ich brauch es readwrite.

Nun hab ich schon rausgefunden daß das wohl Sache des Kernels ist, denn ein Kernel aus einem Diskettenlinux, aus dem Internet runtergeladen, funktioniert mit meinem rootfs und meinem Bootloader astrein.

Nun würd mich aber interessieren welche Einstellung im Kernel dafür zuständig ist. Ich find sie einfach nicht und Google weiß es scheinbar auch nicht.
_________________
Gruß
Andy

Das Leben ist gefährlich,.....,man kann dabei umkommen....!
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Henning



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BeitragVerfasst am: Mi Apr 27, 2005 15:14    Titel: Antworten mit Zitat

Instinktiv würde ich doch die fstab zu Rate ziehen, oder versteh ich das gerade falsch?
Mit dem Kernel wundert mich das gerade ein wenig, denn außer dem Support für Typen und Codepages ist da doch nichts derartiges einzustellen?
_________________
Hallooooo Spongebob!
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AndyG



Anmeldedatum: 29.06.2003
Beiträge: 603
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BeitragVerfasst am: Mi Apr 27, 2005 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Na ja,
in der "fstab" steht nur folgendes
Zitat:
roc /proc proc defaults 0 0


Ich hätte da auch dran probiert, hab aber dann nicht weiter drüber nachgedacht da es mit dem anderen Kernel ja funktioniert.

Wenn man sich Lilo als Bootloader ansieht, findet man in der "lilo.conf" z.B. auch folgende Einstellung
Zitat:
image=/boot/vmlinuz-2.4.0-0.43.6
label=linux
initrd=/boot/initrd-2.4.0-0.43.6.img
read-only
root=/dev/hda5

Für mich sieht das aus als übergibt der Bootloader diese Einstellung an den Kernel, oder ist das falsch?

Wenn dem so ist, müßte man das ja auch im Kernel direkt einstellen können und das würde erklären warum der andere Kernel funktioniert.
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Gruß
Andy

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Boum



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Beiträge: 1929
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BeitragVerfasst am: Mi Apr 27, 2005 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

AndyG hat Folgendes geschrieben:
Für mich sieht das aus als übergibt der Bootloader diese Einstellung an den Kernel, oder ist das falsch?

So isses. Weil... <Ketzerische Frage> woher soll bitteschön ein armer, kleiner Kernel wissen, von welcher Partition er sich eine fstab holen soll?!</Ketzerische Frage>

Sowohl unter Lilo als auch unter Grub muss also irgendwo ein Eintrag zu finden sein, welche Partition dem Kernel als root ans Herz gelegt wird.

Zum Thema ro/rw: wenn ich mich richtig erinnere, wird / immer erstmal ro gemountet. Und dann später per Skript als rw eingehängt (also -oremount,rw). Müsste doch gehen, oder?
_________________
Planung ist das Ersetzen des Zufalls durch Irrtum.
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AndyG



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BeitragVerfasst am: Mi Apr 27, 2005 20:41    Titel: Antworten mit Zitat

Boum hat Folgendes geschrieben:
Sowohl unter Lilo als auch unter Grub muss also irgendwo ein Eintrag zu finden sein, welche Partition dem Kernel als root ans Herz gelegt wird.

So einen Eintrag gibt es bei Syslinux auch Wink

Boum hat Folgendes geschrieben:
Zum Thema ro/rw: wenn ich mich richtig erinnere, wird / immer erstmal ro gemountet. Und dann später per Skript als rw eingehängt (also -oremount,rw). Müsste doch gehen, oder?

Hab das mal ausprobiert und den entsprechenden "mount -o remount,rw" Befehl in das erste Script von "/etc/init.d" geschrieben und es funktioniert.

Eigendlich bin ich ja zufrieden, aber ich würde trotzdem gerne wissen warum es bei dem anderen Kernel ohne diesen zusätzlichen Befehl klappt. Es gibt eigendlich nur den Befehl "mount -a".
Auch hab ich mal bei meinem SUSE System innerhalb der init Scripte nach diesem mount Befehl gesucht... Fehlanzeige.

Wenn jemand noch ne Idee hat, immer her damit Wink
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Gruß
Andy

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gonzo



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BeitragVerfasst am: Do Apr 28, 2005 06:51    Titel: Antworten mit Zitat

Halli, hallo,

man rdev

aber:
Zitat:
BUGS
The rdev utility, when used other than to find a name for the current root device, is an ancient hack that works by patching a
kernel image at a magic offset with magic numbers. It does not work on architectures other than i386. Its use is strongly dis­
couraged. Use a boot loader like SysLinux or LILO instead.


Grüßle, Gonzo
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AndyG



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Beiträge: 603
Wohnort: Ruhrpott

BeitragVerfasst am: Do Apr 28, 2005 18:19    Titel: Antworten mit Zitat

Bin mir jetzt nicht sicher wie ich das zu verstehen hab, aber auf dem Diskettenlinux funktioniert das nicht.
Zitat:
-sh: rdev: not found

_________________
Gruß
Andy

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gonzo



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Beiträge: 354
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 29, 2005 16:03    Titel: Antworten mit Zitat

Halli, hallo,

AndyG hat Folgendes geschrieben:
Bin mir jetzt nicht sicher wie ich das zu verstehen hab, aber auf dem Diskettenlinux funktioniert das nicht.
Zitat:
-sh: rdev: not found


Code:


RDEV(8)              Dienstprogramme zur Systemverwaltung              RDEV(8)

BEZEICHNUNG
       rdev  -  Abfrage/Änderung der Einträge für die root Partition, die swap
       Partition, die Größe der RAM disk oder des video Modus im Kernel-Image

SYNTAX
       rdev [ -rsvh ] [ -o offset ] [ Image [ wert [ offset ] ] ]
       rdev [ -o offset ] [ Image [ root-Partition [ offset ] ] ]
       swapdev [ -o offset ] [ Image [ swap-Partiton [ offset ] ] ]
       ramsize [ -o offset ] [ Image [ size [ offset ] ] ]
       vidmode [ -o offset ] [ Image [ Modus [ offset ] ] ]
       rootflags [ -o offset ] [ Image [ flags [ offset ] ] ]

BESCHREIBUNG
       Wird rdev ohne Argumente  aufgerufen,  gibt  es  den  Eintrag  aus  der
       /etc/mtab-Datei aus, der die gegenwärtige root-Partition enthält.  Ruft
       man swapdev, ramsize , vidmode, oder rootflags ohne Argumente auf, wer-
       den Gebrauchsinformationen ausgegeben.

   rdev
       In  jedem  bootbaren  Kernel-Image  gibt  es mehrere Bytepaare, die dem
       Linux-Kernel sagen welche Partiton die root-, und welche die  swap-Par-
       tition  ist, und die den Videomodus und die Größe der RAM disk angeben.
       Der Beginn dieser Bytepaare ist im Kernel-Image auf offset  504  (dezi-
       mal) voreingestellt:

               498 Root flags
              (500 und 502 sind reserviert)
               504 RAM disk-Größe
               506 VGA-Modus
               508 Root-Partition
              (510 Boot-Signatur)

       rdev kann diese Werte ändern.

       In  der Datei /etc/lilo.conf gibt es einen image-Eintrag hinter dem der
       Name des Kernel-Images stehen muß. Ein Kernel-Image beinhaltet Informa-
       tionen  die  beim  Booten  benötigt  werden.  Typische  Werte für diese
       image-Parameter sind z.B:

              /vmlinuz
              /vmlinuz.old
              /vmlinux
              /vmlinux.test
              /vmunix
              /vmunix.test
              /zImage
              /dev/fd0
              /dev/fd1

   swapdev
       Für die Kommandos rdev  und  swapdev gibt es  folgende  (sich  auf  die
       root- bzw swap-Partition beziehende) Parameter:

              /dev/hda[1-8]
              /dev/hdb[1-8]
              /dev/sda[1-8]
              /dev/sdb[1-8]

   ramsize
       Bei  dem Kommando ramsize bestimmt der size-Parameter die Größe der RAM
       disk in Kilobyte.

   rootflags
       Für das Kommando rootflags enthalten die flags-Parameter Informationen,
       die   benötigt   werden,   wenn   die  root-Partition  gemountet  wird.
       Gegenwärtig ist der einzige Effekt den die "flags" haben, daß der  Ker-
       nel  die  root-Partition  readonly  mountet,  falls der flags-Parameter
       nicht auf 0 gesetzt ist.

   vidmode
       Bei dem Kommando vidmode
        bestimmen die mode-Parameter den Videomodus:

              -3 = Eingabeaufforderung
              -2 = Extended VGA
              -1 = VGA (normal)
               0 = als hätte man bei der Eingabeaufforderung "0" eingegeben
               1 = als hätte man bei der Eingabeaufforderung "1" eingegeben
               2 = als hätte man bei der Eingabeaufforderung "2" eingegeben
               n = als hätte man bei der Eingabeaufforderung "n" eingegeben

       Wird kein Modus (bei rdev Wert ) eingegeben, übernimmt vidmode den Ein-
       trag aus dem Kernel-Image.

OPTIONEN
       -s     rdev verhält sich wie swapdev.

       -r     rdev verhält sich wie ramsize.

       -R     rdev verhält sich wie rootflags.

       -v     rdev verhält sich wie vidmode.

       -h     rdev gibt eine Hilfeseite aus.

FEHLER
       Aus historischen Gründen gibt es zwei verschiedene Methoden die offset-
       Werte zu spezifizieren.

       Die Benutzerschnittstelle ist  unhandlich,  nicht-intuitiv  und  sollte
       wahrscheinlich  von  Grund  auf neu geschrieben werden. Dabei sollte es
       möglich werden, mehrere Kernel-Image Paramter mit nur einem Kommando zu
       verändern oder abzufragen.

       Wenn der LILO eingesetzt wird, ist es nicht mehr nötig rdev zu benutzen
       um den VGA Modus und die root-Partition  zu  bestimmen,  da  man  diese
       Parameter  auch  vom LILO-Bootmonitor aus übergeben kann. Trotzdem wird
       rdev immer noch benötigt um die Größe der RAM disk  zu  bestimmen.  Für
       weitere  Informationen  empfehlen wir die LILO-Dokumentation zu suchen,
       und außerdem das System mit LILO zu booten.

AUTOR
       Ursprünglich von Werner Almesberger  <almesber@berina.ethz.ch>  Überar-
       beitet  von  Peter  MacDonald  <pmacdona@sanjuan.UVic.CA>.   Rootflags-
       Unterstützung von Stephen Tweedie <sct@dcs.ed.ac.uk>

SIEHE AUCH
       lilo(8).

Linux 0.99                     20. November 1993                       RDEV(8)



So besser? Wink

Grüßle, Gonzo
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gonzo



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BeitragVerfasst am: Fr Apr 29, 2005 16:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ach, dann mache ich jetzt mal die Ingrid.

Jetzt habe ich verstanden was Du meinst. Dein Mini-Linux hat einfach den Befehl rdev nicht.

Ich wollte Dir ja eigentlich nur mitteilen, dass der Kernel anhand von Flags die hinterlegt sind schon weiss wo er sein Root-Laufwerk hat. In aller Regel steht da sowas wie rootdevice=bootdevice. Aber mit z.B. rdev kann man diese Flags ändern. Die bessere Möglichkeit ist aber halt mit dem Loader dem Kernel zu sagen was er als Rootdevice zu nehmen hat.

Wenn man diese Flags ändert, kann man dann z.B. dem Kernel als Flag mitteilen, dass er /dev/hda1 oder so als root-Laufwerk nehmen soll. Dann kann man aber immer noch per Loader das überschreiben; von daher machs gleich im Lilo, grub, syslinux, etc. Es gibt Dir keine Mehr-Sicherheit; es bringt Dir nicht mehr Flexibilität (eher das Gegenteil, da man geneigt ist den Loader wegzulassen) und wirklich schneller ist das System auch nicht gebootet...

Grüßle, Gonzo
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AndyG



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BeitragVerfasst am: Fr Apr 29, 2005 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hi gonzo,
Auch wenn mein Englisch nicht so unheimlich toll ist hab ich schon verstanden wozu rdev gut ist, aber irgendwie trifft das nicht mein Problem.

Ich sag dem Kernel ja schon von Anfang an über den Bootloader wo er sein Root-Laufwerk zu suchen hat. Das wäre "/dev/ram0" und funktioniert ja auch.

Nur, das Rootfilesystem wird in die erstellte Ramdisk kopiert und erstmal "ro" gemountet, wegen evtl. fschk. Ist ja auch noch ok.

Danach wird ja der init Prozess gestartet. Der erste Befehl im Init Script ist "mount -a" womit das Filesystem eingehägt wird. Nun ist das Filesystem aber immer noch "ro" gemountet.

Nach Boum's Vorschlag hab ich danach den Befehl "mount -o remount,rw /" eingefügt, was auch funktioniert. Das Filesystem ist nun "rw"
Einen kleine Schönheitsfehler hat das ganze noch, nach dem zweiten mount Befehl gibt es eine Fehlermeldung
Zitat:
EXT2-fs warning: mounting unchecked fs, running e2fschk is recommended

Da beschäftige ich mich mal später mit.

Was ich wissen wollte ist, ob der Kernel nicht die Möglichkeit hat das zuvor "ro" gemountete Filesystem selber "rw" zu mounten. Denn mit einem, von mir nicht kompilierten Kernel, geht das scheinbar.
Ich steige auch nicht durch wie Linixdistributionen wie SUSE o.ä. das machen, denn den remount Befehl find ich da nirgens.
_________________
Gruß
Andy

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gonzo



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BeitragVerfasst am: So Mai 01, 2005 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

Halli, hallo,

AndyG hat Folgendes geschrieben:
Hi gonzo,
Auch wenn mein Englisch nicht so unheimlich toll ist hab ich schon verstanden wozu rdev gut ist, aber irgendwie trifft das nicht mein Problem.

Das sollte keine Wertung Deiner Englischkenntnisse sein; ich hatte halt beim zweiten Mal nur die deutsche Manpage zur Hand. Smile

AndyG hat Folgendes geschrieben:


Ich sag dem Kernel ja schon von Anfang an über den Bootloader wo er sein Root-Laufwerk zu suchen hat. Das wäre "/dev/ram0" und funktioniert ja auch.

Nur, das Rootfilesystem wird in die erstellte Ramdisk kopiert und erstmal "ro" gemountet, wegen evtl. fschk. Ist ja auch noch ok.

Ähm, bin mir nicht sicher, aber kann es sein, dass ein ramfs immer ro gemountet wird, wenn es beim Kernel als rootfs angegeben ist?
AndyG hat Folgendes geschrieben:


Danach wird ja der init Prozess gestartet. Der erste Befehl im Init Script ist "mount -a" womit das Filesystem eingehägt wird. Nun ist das Filesystem aber immer noch "ro" gemountet.

Was steht denn in der fstab?
AndyG hat Folgendes geschrieben:


Nach Boum's Vorschlag hab ich danach den Befehl "mount -o remount,rw /" eingefügt, was auch funktioniert. Das Filesystem ist nun "rw"
Einen kleine Schönheitsfehler hat das ganze noch, nach dem zweiten mount Befehl gibt es eine Fehlermeldung
Zitat:
EXT2-fs warning: mounting unchecked fs, running e2fschk is recommended

Da beschäftige ich mich mal später mit.

Die Ramdisk mal mit fsck bearbeiten und dann auf die Diskette/CD/WasAuchImmer spielen.
AndyG hat Folgendes geschrieben:


Was ich wissen wollte ist, ob der Kernel nicht die Möglichkeit hat das zuvor "ro" gemountete Filesystem selber "rw" zu mounten. Denn mit einem, von mir nicht kompilierten Kernel, geht das scheinbar.
Ich steige auch nicht durch wie Linixdistributionen wie SUSE o.ä. das machen, denn den remount Befehl find ich da nirgens.


Jepp, den finde ich auch nicht. Da kann ich Dir leider nicht helfen. Crying or Very sad
Da wirst Du wohl nicht umhin kommen wie noch ein bisschen selbst zu recherchieren. Stichworte: Mini-Linux Knoppix-Howto fli4l (kennst Du ja).

Evtl. auch mal bei Linux From Scratch schauen.

Viel Erfolg noch und

Grüßle, Gonzo
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AndyG



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BeitragVerfasst am: Mo Mai 02, 2005 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
also, ich hab was gemacht und jetzt geht es, irgendwie Shocked?

Ich hab mal geschaut wie Fli4L in der "syslinux.cfg" angibt wo root ist.
Zitat:
root=/dev/tmpfs

mal nachgesehen, es gibt kein device namens "tmpfs", aber egal, probieren geht über studieren. Also, eingetragen in meine cfg, in meinem init Script den remount Befehl auskommentiert, alles gepackt, Diskette beschrieben und los geht's.
Erste Veränderung, weil die Fehlermeldung
Zitat:
EXT2-fs warning: mounting unchecked fs, running e2fschk is recommended

auch ohne den remount Befehl noch da ist.
Übrigens, gonzo, deinen Tip mit fschk und dann wieder packen hatte ich schonmal ohne Erfolg ausprobiert.
Nächste Veränderung:
mount sagt mir nun
Zitat:
/dev/root.old / type ext2 (rw)
proc on /proc type proc (rw)

Hurra "rw", aber warum "/dev/root.old" und warum gibt es /dev/tmpfs" nicht. *verwirrt_bin*

Achso, hier mal meine "fstab"
Code:
proc         /proc  proc    defaults    0    0
/dev/ram0    /      ext2    defaults    1    1


[EDIT]
Ich hab in der fstab den zweiten Eintrag mal weggelassen, also nur noch
Code:
proc         /proc  proc    defaults    0    0

keine Veränderung.

Und einen weiteren unangenehmen Nebeneffekt hat das ganze noch
CtrlAltDel funktioniert nicht mehr, das ging vorher einwandfrei und der Eintrag in der "inittab" ist auch noch vorhanden.
_________________
Gruß
Andy

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gonzo



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BeitragVerfasst am: Mo Mai 02, 2005 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

Halli, hallo,
AndyG hat Folgendes geschrieben:
...
viele Sachen
...

äh, da weiss ich jetzt auch nicht genau...
Wie gesagt, Du wirst nicht umhin kommen noch ein wenig (oder etwas mehr Smile) zu lesen. Aber vergiss nicht uns hier immer schön auf dem Laufenden zu halten.

Grüßle, Gonzo
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BeitragVerfasst am: Mo Mai 02, 2005 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

gonzo hat Folgendes geschrieben:
[..]Wie gesagt, Du wirst nicht umhin kommen noch ein wenig (oder etwas mehr Smile) zu lesen.

Das ist auch so ein Problem, alles was Google hergibt sind irgendwelche Newsgroup Beiträge die sich dann im Nichts verlaufen, richtige Literatur (wenigstens Online), scheint es da wohl nicht zu geben Sad
gonzo hat Folgendes geschrieben:
Aber vergiss nicht uns hier immer schön auf dem Laufenden zu halten.

werd ich machen und danke für deine Mühe.

Da das MiniLinux von der Diskette runter auf einen DiskOnChip mit 16 MB Speicherkapazität wandern soll werd ich mir sowieso eine andere Filestruktur überlegen (können). Damit hätte ich auch die Chance die enstandenen Probleme zu umgehen. Nur hätte ich es wirklich gerne gelöst/verstanden Smile

Denn das ganze ist wirklich sehr Interessant und man wundert sich was alles auf so eine Diskette passt. Es läuft schon die Shell, ein ftpd, ein httpd zuckt schon und ein Inetd macht noch Schwierigkeiten. Dazu frag ich demnächst mal was Shocked
_________________
Gruß
Andy

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BeitragVerfasst am: Mi Jun 01, 2005 22:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,
dann mach ich auch mal die Ingrid Smile

Also, ich mach immer noch weiter daran. Und es wird auch langsam.
Das Problem mit dem "unchecked fs" hab ich zwar immer noch, aber das wird sich erübrigen wenn mein Filesystem mal den Endzustand erreicht hat.
Die Ramdisk wird dann nur noch "ro" gemountet und alle Verzeichnisse auf die geschrieben werden soll werden sich auf dem Festspeicher (HD oder DOC) befinden.

Mittlerweile hab ich das ganze auf eine Festplatte geschoben, Startscripte verfeinert, Netztwerk, ftpd und httpd konfiguriert. Bin zufrieden Smile

Jetzt soll das ganze eine grafische Oberfläche bekommen. Dabei gefällt mir fluxbox sehr gut. Allerdings macht mir der Xserver, den ich ja zwangsweise installieren muß, Schwierigkeiten.

Ich brauche einen kleinen schlanken der sich gegen die uClibc linken läßt.
Es soll sogar einen von xfree86.org geben der sich "Kdrive" nennt. Der soll in einer der normalen Pakete vorhanden sein, aber was ich mir auch runterlade ich find ihn nicht.

Ich würde mich über Tips zu xserver und xmanager im Minimalistikbereich freuen. Das ist natürlich ein sehr spezieller Bereich, aber vielleicht habt ihr ja auch dazu Ideen Smile
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Gruß
Andy

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